Kosten verstehen
Kontoführung, Kartenpreise, Fremdwährung und Bargeldgebühren richtig einordnen.
Konten & Banking einfach erklärt
Von A wie Abhebegebühr bis Z wie Zinsgutschrift: Dieses Glossar erklärt dir die wichtigsten Begriffe rund um Girokonto, Karten, Online-Banking, Sparen und Bankgebühren.
Warum ein Banking-Glossar?
Konten wirken oft einfach. In Preisverzeichnissen, Vertragsbedingungen und Vergleichstabellen tauchen jedoch viele Begriffe auf, die sich ähnlich anhören, aber etwas Unterschiedliches bedeuten.
Dieses Glossar hilft dir dabei, Konditionen besser einzuordnen, Gebühren zu erkennen und Bankangebote fair miteinander zu vergleichen.
Kontoführung, Kartenpreise, Fremdwährung und Bargeldgebühren richtig einordnen.
Geldeingang, Altersgrenzen, Bonität und weitere Voraussetzungen nachvollziehen.
Begriffe sicher unterscheiden und Angebote realistischer bewerten.
Themenwelten
Nutze die Kategorien, um schnell zu den Begriffen zu springen, die für deine aktuelle Entscheidung wichtig sind.
Banking-Glossar A–Z
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Eine Abhebegebühr fällt an, wenn du Bargeld an einem Geldautomaten abhebst und die Abhebung nicht kostenlos ist. Gebühren können von deiner Bank oder vom Automatenbetreiber verlangt werden.
Prüfe nicht nur die Anzahl kostenloser Abhebungen, sondern auch Mindestbeträge und Automatengebühren.
Ein zeitlich begrenzter Zinssatz, der häufig nur für Neukunden, neue Einlagen oder einen bestimmten Höchstbetrag gilt.
Entscheidend ist der Zinssatz nach Ende der Aktion.
Die Verwaltung deines Kontos über eine Banking-App. Dazu gehören Überweisungen, Kontostand, Kartenverwaltung, Push-Mitteilungen und häufig auch Budgetfunktionen.
Eine behördliche Erlaubnis, Bankgeschäfte anzubieten. Bei Fintechs kann eine andere Bank als lizenzierter Vertragspartner im Hintergrund stehen.
Ein Zahlungskonto mit grundlegenden Funktionen wie Überweisungen, Lastschriften, Bargeldeinzahlungen und Kartenzahlungen. Es soll den Zugang zum Zahlungsverkehr sichern.
Mehr zum Basiskonto ↗Die Einschätzung, wie wahrscheinlich du finanzielle Verpflichtungen erfüllen kannst. Sie kann bei Kreditkarten, Dispokrediten und Finanzierungen eine Rolle spielen.
Eine Karte, bei der Zahlungen meist zeitnah direkt vom Girokonto abgebucht werden. Sie ist keine klassische Kreditkarte mit monatlicher Sammelabrechnung.
Eine Bank, die ihre Leistungen hauptsächlich online oder telefonisch anbietet und meist kein großes eigenes Filialnetz betreibt.
Ein vereinbarter Kreditrahmen auf dem Girokonto. Du kannst dein Konto damit bis zu einer festgelegten Grenze überziehen. Dafür fallen Dispozinsen an.
Ein Dispo ist für kurzfristige Engpässe gedacht und auf Dauer meist teuer.
Der Zinssatz, den du für die Nutzung des vereinbarten Dispositionskredits zahlst.
Eine Überweisung, die in der Regel innerhalb weniger Sekunden auf dem Empfängerkonto ankommt.
Ein Sicherungssystem für bestimmte Bankguthaben, falls ein Kreditinstitut zahlungsunfähig wird. Entscheidend ist, welche Bank das Konto tatsächlich führt.
Mehrere Konten bei derselben Bank können gemeinsam betrachtet werden.
Eine standardisierte Übersicht wichtiger Kosten eines Zahlungskontos. Sie erleichtert den Vergleich verschiedener Kontomodelle.
Eine Geldanlage mit fest vereinbarter Laufzeit und häufig festem Zinssatz. Während der Laufzeit ist das Geld normalerweise nicht frei verfügbar.
Eine Bank mit Geschäftsstellen und persönlichem Service vor Ort. Filialkonten können höhere laufende Kosten haben als reine Onlinekonten.
Eine Gebühr für Kartenzahlungen oder Abhebungen in einer anderen Währung als der Kontowährung.
Geld, das auf deinem Konto eingeht. Manche Banken machen eine kostenlose Kontoführung von einem monatlichen Mindestgeldeingang abhängig.
Nicht jede Überweisung wird automatisch als Gehaltseingang anerkannt.
Ein Konto mit zwei oder mehr Kontoinhabern. Es eignet sich beispielsweise für gemeinsame Haushaltskosten, Miete und laufende Ausgaben.
Gemeinschaftskonten vergleichen ↗Ein deutsches Kartenzahlungssystem, das vor allem im stationären Handel und an Geldautomaten genutzt wird.
Das zentrale Konto für den täglichen Zahlungsverkehr. Darüber laufen beispielsweise Gehalt, Miete, Einkäufe, Überweisungen und Lastschriften.
Girokonten vergleichen ↗Die internationale Kontonummer. Sie identifiziert dein Zahlungskonto bei Überweisungen und Lastschriften.
Eine Gebühr, die manche Anbieter verlangen, wenn ein Konto oder eine Karte über einen längeren Zeitraum nicht genutzt wird.
Die Übersicht der mit einer Karte getätigten Umsätze. Bei Kreditkarten kann die Abrechnung gesammelt zu einem bestimmten Termin erfolgen.
Die maximale Summe, die du innerhalb eines bestimmten Zeitraums mit deiner Karte bezahlen oder abheben kannst.
Der regelmäßige Grundpreis für ein Konto. Manche Banken verzichten darauf, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Eine Unterstützung beim Umzug deines Zahlungsverkehrs. Dabei können Zahlungspartner, Daueraufträge und Lastschriften ermittelt und auf das neue Konto übertragen werden.
Eine Karte, bei der Umsätze je nach Modell gesammelt, später oder in Teilbeträgen abgerechnet werden.
Kreditkarten vergleichen ↗Eine Zahlung, bei der der Zahlungsempfänger den Betrag mit deiner Zustimmung von deinem Konto abbucht.
Ein festgelegter Betrag, der regelmäßig auf dem Konto eingehen muss, damit bestimmte Vorteile oder Gebührenbefreiungen gelten.
Kontaktloses Bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch, beispielsweise über Apple Pay oder Google Pay.
Ein besonderer Zinssatz für Personen, die erstmals oder nach längerer Pause ein Produkt bei einer Bank eröffnen.
Eine finanzielle Reserve für unerwartete Ausgaben. Sie sollte sicher und kurzfristig verfügbar angelegt werden.
Eine Form des Gemeinschaftskontos, bei der jeder Kontoinhaber grundsätzlich allein über das Konto verfügen kann.
Die Verwaltung deines Kontos über eine Website oder Banking-App.
Ein Girokonto mit Pfändungsschutz. Es schützt Guthaben innerhalb gesetzlicher Freibeträge vor einer Kontopfändung.
Eine Übersicht über Gebühren und Leistungen einer Bank. Dort findest du häufig auch Kosten, die auf Produktseiten nur verkürzt dargestellt werden.
Ein fest hinterlegtes Konto, auf das Auszahlungen von einem Tagesgeld- oder Anlagekonto erfolgen.
Eine Kreditkarte, bei der die Monatsabrechnung in Teilbeträgen zurückgezahlt werden kann. Auf den offenen Betrag fallen meist Sollzinsen an.
Prüfe, ob Teilzahlung voreingestellt ist und wie hoch der effektive Jahreszins ausfällt.
Eine Bonitätsprüfung, die Banken bei bestimmten Produkten durchführen können, etwa bei Kreditkarten oder einem Dispositionskredit.
Der Zinssatz, den du für geliehenes Geld zahlst. Zusätzliche Kosten können den effektiven Jahreszins erhöhen.
Eine regelmäßige automatische Einzahlung oder Investition, beispielsweise auf ein Sparkonto, in einen Fonds oder ETF.
Ein verzinstes Konto für Rücklagen. Das Geld ist normalerweise täglich verfügbar, wird aber nicht direkt für Überweisungen, Lastschriften oder Kartenzahlungen genutzt.
Tagesgeld vergleichen ↗Eine Transaktionsnummer oder digitale Freigabe, mit der bestimmte Banking-Vorgänge bestätigt werden.
Die Rückzahlung einer Kreditkartenabrechnung in mehreren Raten. Für den offenen Betrag können hohe Zinsen entstehen.
Ein Zinssatz für eine Überziehung, die über den vereinbarten Dispositionsrahmen hinausgeht oder ohne Dispo geduldet wird.
Ein Zahlungsauftrag, mit dem Geld von deinem Konto auf ein anderes Konto übertragen wird.
Der Betrag, bis zu dem du eine Kreditkarte oder einen Kreditrahmen nutzen kannst.
Eine digitale Karte ohne zwingend vorhandene Plastikkarte. Sie kann häufig sofort nach Kontoeröffnung in der App genutzt werden.
Ein Konto, das für Einzahlungen, Auszahlungen und den laufenden Zahlungsverkehr genutzt wird.
Der Zeitpunkt, zu dem die Bank erwirtschaftete Zinsen deinem Konto gutschreibt. Das kann monatlich, vierteljährlich oder jährlich erfolgen.
Der Effekt, dass bereits gutgeschriebene Zinsen künftig ebenfalls verzinst werden.
Versuche einen allgemeineren Suchbegriff oder setze die Filter zurück.
Drei Begriffe mit großer Wirkung
Viele Konten wirken auf den ersten Blick kostenlos. Die tatsächlichen Kosten entstehen jedoch oft durch Bedingungen, Karten oder die Nutzung im Alltag.
Prüfe, ob sie dauerhaft entfällt oder nur bei einem Mindestgeldeingang.
Ein scheinbar günstiges Konto kann bei regelmäßiger Überziehung teuer werden.
Debitkarte, Girocard und Kreditkarte können unterschiedlich bepreist sein.
Häufige Fragen
Jetzt besser vergleichen
Vergleiche Konten nicht nur nach Werbung oder Grundpreis. Achte auf Bedingungen, Karten, Bargeld, Dispozinsen und die Leistungen, die du wirklich nutzt.
Hinweis: Die Erklärungen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine Rechts-, Finanz- oder Anlageberatung. Maßgeblich sind immer die aktuellen Vertragsbedingungen, Preisverzeichnisse und Pflichtinformationen des jeweiligen Anbieters.
